thumb|Modell eines Maikäfers,
Größe ca. 40 cm,
Museum für Naturkunde Berlin Von einem Modell spricht man oftmals als Gegenstand wissenschaftlicher Methodik und meint damit, dass eine zu untersuchende Realität durch bestimmte Erklärungsgrößen im Rahmen einer wissenschaftlich handhabbaren Theorie abgebildet wird. Da im Allgemeinen nicht alle Aspekte der untersuchten Realität in Modellen abbildbar sind, wird Modellbildung oftmals als Reduktion, Konstruktion oder Abstraktion bezeichnet. In naturwissenschaftlichen Modellen wird üblicherweise versucht, beobachtbare Größen mittels kausaler Gesetze zu verknüpfen. Anwendbare Modelle erlauben Erklärungen und Prognosen.
thumb|Modell eines Maikäfers,
Größe ca. 40 cm,
Museum für Naturkunde Berlin Von einem Modell spricht man oftmals als Gegenstand wissenschaftlicher Methodik und meint damit, dass eine zu untersuchende Realität durch bestimmte Erklärungsgrößen im Rahmen einer wissenschaftlich handhabbaren Theorie abgebildet wird. Da im Allgemeinen nicht alle Aspekte der untersuchten Realität in Modellen abbildbar sind, wird Modellbildung oftmals als Reduktion, Konstruktion oder Abstraktion bezeichnet. In naturwissenschaftlichen Modellen wird üblicherweise versucht, beobachtbare Größen mittels kausaler Gesetze zu verknüpfen. Anwendbare Modelle erlauben Erklärungen und Prognosen.
Das Wort Modell entstand im Italien der Renaissance als ital. modello, hervorgegangen aus lat. modulus, einem Maßstab in der Architektur, und wurde bis ins 18. Jahrhundert in der bildenden Kunst als Fachbegriff verwendet. Um 1800 verdrängte Modell im Deutschen das ältere, direkt vom lat. modulus (Maß(stab)) entlehnte Wort Model (Muster, Form, z. B. Kuchenform), das noch im Verb ummodeln und einigen Fachsprachen und Dialekten fortlebt.
→ Hauptartikel: Mathematisches Modell
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